Himmelstor Kennel

 

Unsere Pferde

 

Mit großer Leidenschaft und schon seit fast 35 Jahren sind wir mit dem Virus Pferd infiziert. Wir haben unsere Familienpferde (auf dieses Wort legen wir sehr großen Wert) schon seit einer halben Ewigkeit.

Unsere "alten Stuten"  Ayun und Ashar sind geboren aus unserer Cindy (einer Haflingerstute, die 20 Jahre bei uns lebte) und unserem Vollblutaraber-Hengst Antares, der leider 28-jährig wegen schwerer, unheilbarer Krankheit eingeschläfert werden mußte.
Ayun und Ashar sind einfach wunderbare Familienpferde. Beide bei uns geboren, von gleicher Mutter und gleichem Vater, und doch sind sie so unterschiedlich im Aussehen und Wesen.
Wir hatten so schöne gemeinsame Zeiten miteinander. Wunderbare Zeiten, gemeinsam mit den beiden Stuten und unseren Söhnen, als sie noch klein waren und wir schon vor 24 Jahren mit den Kindern, deren Ponys und Ayun und Ashar unterwegs waren. Es waren die schönsten Zeiten unseres Lebens. Inzwischen sind beide Stuten alt, so wie wir auch.  Ayun ist jetzt 2010  25-jährig (nicht mehr so ganz fitt, aber für kleinere ruhige Ausritte noch gerne zu haben), Ashar hatte vor 4 Jahren Fesselträgerentzündung auf allen 4 Beinen und ist eigentlich gar nicht mehr belastbar. Trotzdem freuen sich beide noch ihres Lebens und wir freuen uns an Ihnen. Die beiden Stuten sind Bestandteil unseres Lebens und ein Stück Erinnerung an wunderbare Jahre. Wir hoffen sehr, daß uns die zwei noch viele Jahre erhalten bleiben.

Ajun - unsere Schöne

Ashar - unser Blümchen

On tour mit unserem Sohn Matthäo, damals 8 Jahre alt mit seinem größeren Pony "Loretta".

   

Wir - unterwegs im Regen mit Sohn Matthäo (damals 8 jährig) auf seiner "Loretta" und die beiden links sind meine Schwägerin und deren Tochter.

Wir - unterwegs mit Ayun, Ashar, unserem damals 9-jährigen Sohn Matthäo und unserem weißen Schäferhund-Rüden (Jonny)

Schwarzwälder Füchse oder Schwarzwälder Kaltblut oder St. Märgener Füchse


Ein Schwarzwälder Kaltblut in voller Aktion zu erleben ist wahrlich ein Ereignis ! Wenn die Dunkelfüchse mit ihrer langen, wallenden weißen Mähne voller Power und Übermut herandonnern, bebt die Erde und die Atmosphäre ist voller Energie. Dabei zeigen sie ein Temperament und eine Wendigkeit, die man den gemütlichen Dicken vorher gar nicht zugetraut hätte.
Charmant, mutig, erstaunlich wendig und temperamentvoll, dabei jedoch sehr gutmütig und vor allem wunderschön sind die blonden Dunkelfüchse aus den Bergen und Tälern des Schwarzwaldes. Der Ursprung dieser besonderen Kaltblutpferde geht bis weit ins Mittelalter auf die Zucht der Klöster St. Märgen und St. Peter im Hochschwarzwald zurück. Die Schwarzwälder Füchse waren besonders für die schwere Waldarbeit in den Steilhängen des Schwarzwaldes gezüchtet worden und waren aber immer auch echte Familienpferde, die Sonntags und zu besonderen Anlässen herrlich geschmückt vor der Kutsche gefahren oder geritten und voller Stolz präsentiert wurden. Beinahe wäre diese Perle des Schwarzwalds für immer verschwunden, denn die Rasse war in den 60er Jahren fast ausgestorben und auch heute noch wird sie auf der Liste der gefährdeten Haustierrassen geführt. Glücklicherweise finden diese schönen Kraftpakete mit dem Tannenbaum-Brandzeichen aber immer mehr Liebhaber. Vielen engagierten Privatzüchtern und dem Haupt- und Landgestüt Marbach ist es zu verdanken, dass diese einzigartigen und vielseitigen Kaltblüter erhalten werden konnten und sich immer größer werdender Beliebtheit als Freizeitpferd und Fahrpferd sowie Reitpferd erfreuen. Seit einigen Jahren gibt es sogar einige Gestüte in den USA, die sich dem wundervollen "Black Forest Horse" verschrieben haben.

 

Unsere beiden Schwarzwälder Füchse Anneliese und Rapunzel.

Da wir aufgrund unserer Alterserscheinungen, wie mehrere Bandscheibenvorfälle und schwerer Hüftarthrose nicht mehr so reiten können, haben wir uns 2 Fahrpferde gekauft. Uns erschienen Schwarzwälder Kaltblutpferde die geeignetsten. So haben wir unsere wunderschöne, kraftvolle und doch edle und sehr sportliche Stute Anneliese und 1 Jahr später unsere zauberhafte, etwas zierlichere Stute Rapunzel gekauft. Mit beiden Rössern fahren wir, immer wenn es unsere Zeit zuläßt, mit einem kleinen 6-Sitzer Planwägelchen durch die Lande.
Diese Bildchen zeigen Anneliese und Rapunzel vor dem Wagen kurz nachdem sie eingefahren worden sind: Rapunzel 3-jährig und "Lies" 5-jährig.
Inzwischen sind sie ein paar Jährchen älter und stramme, kraftvolle, sportliche Mädels, zu jeder Schandtat bereit.

  

Familienkutschfahrt mit Großeltern, Söhnen und "Schwiegertöchtern" im Sommer 2009

    

Unser Sohn Matthäo, damals 13-jährige auf unserer Schwarzwälder Stute Anneliese (zu dieser Zeit 3 1/2-jährig). Nicht nur Fahren kann man diese tolle Kaltblutrasse, sondern auch sportlich, flott und kraftvoll reiten.

In diesem Jahr 2010 haben uns beide 2 prächtige Fohlen, beides Mädels nach dem Elite-Hengst "Vogtsberg" geschenkt. Was für eine Freude, die beiden Kleinen miteinander rennen und spielen zu sehen. Wir sind Mitglied im Süddeutschen Pferdeverein und haben auf den großen Fohlenschauen mit beiden Fohlen eine Silberprämierung einholen können. Wir sind sehr stolz !
Jetzt halbjährig müssen wir uns vor 1 Mädel trennen, denn unser Stall platzt sonst aus allen Nähten und auch die Arbeit wird zuviel. Es wird uns schwer ums Herz, denn wir lieben alle beide und wissen bis jetzt nicht, welches Fohlen wir behalten möchten, denn beide sind wunderschön, jede auf ihre Art und beide sind dem Menschen sehr zugetan.
Ich denke, jeder Pferdemensch wird uns verstehen können.

  

Eine sehr schwere Geburt hatte unsere Stute Rapunzel. Ihr Töchterchen "Franconian Fortuna" war bei der Geburt sehr groß.

Auf der Zuchtschau in Zöbingen wurde Anneliese´s Fohlen "Franconian Amarena"  (damals gerade mal 9 Wochen alt) mit Silber prämiert und wurde Reserve-schönstes Schwarzwälder Stutfohlen der Ausstellung.

Unser Andalusier/Araber Hengst   "Conan"
Conan, bei uns geboren aus einer Andalusierstute und unserem Vollblutaraberhengst Antares. Er war vom ersten Lebenstag anders als unsere bis dahin gezogenen Fohlen. Conan liebte uns mehr als seine Pferdemutter. Er war "unser Kind". Mit wehenden Fahnen und laut rufend kam er beim Schall seines Namens an gallopiert. Er ist bis heute freundlich, nicht hengstig. Er hat noch nie getreten, noch nie gebissen, noch nie gedroht.
Durch unsere körperlichen Mankos sind wir nicht mehr in der Lage, dieses herrliche Tier zu reiten und auszulasten. Er läuft im Hof herum, spielt mit uns und ist wohl so auch zufrieden - und doch ist es zu schade, diesen schönen, gesunden Hengst einfach so stehen zu lassen, sein ganzes Leben lang.
Deshalb haben wir uns entschlossen, ihn an liebe Leute abzugeben, die verantwortungsvoll und tierlieb sind und sehr "pferdeverrückt". Conan ist ein wunderbares Reitpferd, kein Spinner, er ist kraftvoll, willig und möchte arbeiten. Er ist an allem interessiert und sehr sehr sehr anhänglich.
Wir suchen noch Leute, die einen so schönen, gesunden und sportlichen Reithengst gerne zu sich nehmen wollen und ihm auch Freund sind !

Heute, im Jan. 2011, haben wir für unseren einmaligen Conan eine lieben neuen Platz gefunden. Er geht zu einer Freizeitreiter-Familie,
die Hengsterfahrung und Erfahrung Andalusischen Pferden hat.
Es ist uns sehr schwer gefallen !!!

Wir wünschen unserem Bub viel Glück und einen Lebensplatz bei seinen neuen Leuten -  und seinen neuen Besitzern wünschen wir
so viel Freude, Glück und Erfolg mit und an Conan, wie wir es hatten !